[ kreislaufwirtschaft ]

:: Der wirtschaftliche Wert des Werkstoffes Aluminium hat es seit jeher lohnend gemacht, Aluminium im Kreislauf von Metallgewinnung, -verarbeitung, -nutzung und -rückgewinnung zu führen. Beim Recycling von Aluminium treten keine Qualitätsverluste auf: Aus Profilschrotten lassen sich neue Profile oder auch andere hochwertige Produkte herstellen, aus Aluminiumblechen und -folien können neue Walzprodukte gefertigt werden. Die im Umlauf befindliche Menge an Sekundäraluminium wächst stetig.

:: Die Kreislaufwirtschaft beginnt mit geschlossenen internen Verwertungskreisläufen. So werden bei der Verarbeitung von Aluminium anfallende Fabrikationsschrotte zu nahezu 100 Prozent in den Produktionsprozess zurückgeführt. Auch Aluminium aus Krätze, die beim Recycling entsteht, wird zurückgewonnen. Zudem werden in der Aluminiumindustrie Betriebs- und Hilfsstoffe - wie z.B. Kernsande für die im Sandgussverfahren benötigten Gießformen für Motorblöcke und Zylinderköpfe, Walzöle der Halbzeugfertigung, Lösemittelrückstände der Lackierprozesse von Folien und Natronlauge zur Erzeugung von Aluminiumoxid - im Kreislauf geführt. Ein weiteres Beispiel sind die beim Recycling eingesetzten Salze, mit denen Verunreinigungen von Schrotten gebunden werden: Auch sie werden wieder zurückgewonnen. Auf diese Weise werden Eingriffe in den Naturhaushalt gemindert und Deponien entlastet.

:: Jenseits dieser, die Fabrikations- und Betriebsstoffe betreffenden Verwertungskreisläufe sorgt eine seit Jahrzehnten gut funktionierende Sekundäraluminiumindustrie für die Wiedergewinnung von Aluminium - mit einer Produktion von über 480.000 Tonnen gehört die deutsche Sekundäraluminiumindustrie zu den Spitzenreitern in Europa. Die Recyclingrate beträgt im Verkehrssektor über 90 Prozent, im Bausektor über 85 Prozent und in der Verpackung insgesamt 72 Prozent !