[ ressourcenschonung ]

:: Ziel eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen ist es, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und nicht erneuerbare Ressourcen auch für künftige Generationen zu erhalten. Eine umweltgerechte Entwicklung, die diesem Ziel dient, muss in besonderer Weise abstellen auf:

:: Das ist der Rahmen, an dem sich auch die Aluminiumindustrie orientiert.

:: Die Ressourcenschonung der Aluminiumindustrie beginnt mit internen geschlossenen Produktionskreisläufen, also dort, wo Fabrikationsschrotte sowie Betriebs- und Hilfsstoffe im Kreislauf geführt werden. Sie reicht bis zur Aufbereitung aluminiumhaltiger Reststoffe. Jenseits dieser Verwertungskreisläufe sorgt eine seit Jahrzehnten gut funktionierende Sekundäraluminiumindustrie für die Wiedergewinnung von Aluminiumprodukten und für die Schließung des Werkstoffkreislaufes.

:: Einen weiteren Beitrag zur Ressourenschonung liefert die kontinuierliche Reduzierung des Materialeinsatzes bei gleicher Funktionalität - ob Verkehr, Verpackung oder Bau, der Materialeinsatz wird ständig optimiert. Auch dadurch werden Rohstoffe geschont, Abfälle und Emissionen gemindert und die Energieeffizienz gesteigert.

:: Für die Primärhütten der Aluminiumindustrie ist die Minderung des Energieverbrauches schon aus wirtschaftlichen Gründen ein ureigenes Anliegen. Bei Standortanalysen sind die Energiekosten ein wichtiger Faktor. Daher werden neue Primäraluminiumhütten in der Regel in Ländern mit hoher Energieverfügbarkeit erstellt. Nicht zuletzt deshalb ist heute die regenerative Wasserkraft weltweit die wichtigste Energieressource der Aluminiumindustrie.

:: Dort, wo Kreisläufe bisher nicht geschlossen werden können und Reststoffe anfallen, ist das Ziel einer nachhaltigen Produktions- und Konsumweise, Abfälle auf ein Minimum zu beschränken, Deponieraum so wenig wie möglich zu beanspruchen und gegebenenfalls sekundäre Verwertungsmöglichkeiten von Reststoffen zu finden. Eine Vielzahl von Maßnahmen der Aluminiumindustrie haben dazu beigetragen, dieses Ziel zu erreichen.